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Netzwerk Digitale Fabrik e.V.
 
Ostfalia
 
   

Datum: 23.01.2012 9:56
   
  
 
 
Förderpreis Digitale Fabrik erstmals vergeben
Preis bundesweit einmalig
Die Planung von neuen Fabriken und Produktionsanlagen ist heute ohne den Einsatz von digitalen Techniken kaum noch möglich. Die Entwicklung in diesem Bereich wird stark von großen Konzernen der Automobilindustrie vorangetrieben. Aber die Nutzung von Methoden der digitalen Fabrik folgt der Verbreitung von CAD-Systemen. Diese sind heute in vielen Unternehmen - auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen - verbreitet. Um dieses Thema in der studentischen Ausbildung zu fördern, wurde 2011 zum ersten Mal der „Förderpreis Digitale Fabrik“ ausgeschrieben. Dieser Preis bot Studierenden die Möglichkeit, Arbeiten einzureichen, die sich mit der Digitalen Fabrik befassen. Teilnehmen konnten Studierende der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal. Durch die Förderung dieses innovativen Themas an den drei Hochschulen und Universitäten in der Region trägt der Preis dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Region Braunschweig in Konkurrenz zu anderen Regionen in Deutschland zu steigern. Bundesweit ist dieser Preis einmalig.

Die Arbeiten wurden von einer Auswahlkommission begutachtet, die sich aus den Professoren der beteiligten Hochschulen, Prof. Dr.-Ing. Uwe Dombrowski (TU Braunschweig), Prof. Dr.-Ing. Uwe Bracht (TU Clausthal) sowie Prof. Dr.-Ing. Holger Brüggemann (Ostfalia Hochschule) zusammensetzte.

Nach Begutachtung der Arbeiten, wurden die Preise an herausragende Einzel- und Gruppenarbeiten im Bereich der Digitalen Fabrik verliehen. Die Preisverleihung fand am 16. Januar 2012 im Rahmen einer feierlichen Übergabe am Institut für Produktionstechnik an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel statt.

Der 1. Preis wurde an Malte Niemeyer von der TU Clausthal vergeben für seine Diplomarbeit mit dem Titel „Einsatzmöglichkeiten von Standardsoftware-komponenten der Digitalen Fabrik in kleinen und mittelständischen Unternehmen“.
Der 2. Preis ging an Stefan Ernst von der TU Braunschweig für seine Arbeit „Simulationsgestützte Analyse von Planungsvarianten für verschiedene Stückzahlszenarien am Beispiel der ACO Passavant“.
Den dritten Platz teilten sich zwei Projektarbeiten von Studierenden der Ostfalia. Die Gruppe von Matthias Hake, Martin Kempter und Sebastian Muska erhielt den Preis für ihre Projektarbeit „3D-Simulation in plant simulation“. Die Gruppe Nils Eimecke, Göran Ehlert, Martin Elftmann, Marcus Heidmann, Marvin Stein und Martin Sutoris wurde ausgewählt für ihre Projektarbeit „Simulation des HMT-Labors“.

Die Preise waren dotiert mit 500,- Euro für den ersten Platz, 400,- Euro für den zweiten und jeweils 300,- Euro für den dritten Platz.

Zu den Förderern dieses Preises zählen Volkswagen, Siemens und Proplant in Wolfsburg. Bei Volkswagen ist der Einsatz von Tools der digitalen Fabrik bei Planung eines neuen Fahrzeugs bereits Standard. Siemens gehört mit seinem Produktbereich Tecnomatix zu den Global Playern im Bereich Digitale Fabrik. Das Unternehmen Proplant ist ein Ingenieurdienstleistungsunternehmen, welches im Rahmen der Produktionsplanung Methoden und Programme der digitalen Fabrik einsetzt.

 


Förderer und Preisträger/-innen (von links): Sebastian Kolf, Petra Huke (beide Proplant Wolfsburg), Matthias Hake, Sebastian Muska, Marvin Stein, Martin Sutoris, Göran Ehlert, Eimecke, Martin Elftmann (Ostfalia, 3. Preise), Malte Niemeyer (TU Clausthal, 1. Preis), André Roddewig (VW), Stefan Ernst (TU BS, 2. Preis), und die Professoren Dr. Uwe Dombrowski (TU BS), Dr. Uwe Bracht (TU Clausthal), Dr. Holger Brüggemann (Ostfalia)

Initiatoren :
 
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. H. Brüggemann
Institut für Produktionstechnik

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. U. Dombrowksi
Institut für Fabrikbetriebslehre
und Unternehmensforschung


Kontakt:
Prof. .Dr.-Ing. U. Bracht
Institut für Maschinelle Anlagen-technik und Betriebsfestigkeit
Sponsoren: